Drechslerei am Schwarzwasser - Jöhstadt / Erzgebirge
Die Manufaktur
Seit 1994 entstehen in den Nebenräumen des restaurierten Fachwerkhauses im romantischen Schwarzwassertal einzigartige Produkte in handwerklicher Perfektion.
Mehr Wissenswertes zur Drechslerei am Schwarzwasser
Nachdem Wolfgang Weigel die Ausbildung zum Drechsler erfolgreich abgeschlossen hatte, begann bereits 1980 die Entwicklung einer ganz besonderen Produktlinie in Zusammenarbeit mit Restauratoren von Dresden. Sie restaurierten zu dieser Zeit die Annenkirche und vermittelten Ihm die Herstellung der Farben, welche im 19. Jahrhundert Anwendung fanden. Es handelte sich dabei um Farben aus Pigmenten, welche mit Kasein (Quark) oder Ei als Bindemittel angefertigt werden.
Schließlich restaurierte Wolfgang Weigel außergewöhnliche Figuren und Leuchterspinnen und erweckte sie als Replikate wieder zum Leben. Diese Arbeiten beeindruckten Prof. Friedrich Saalborn, der zu jener Zeit als Diplomdesigner an der Burg Giebigenstein tätig war.
So arbeitete man 16 Jahre lang an der Weiterentwicklung erzgebirgischer Volkskunst. In diesem Zusammenhang entstand eine Jugendstilreihe von Leuchterengel, Bergmann, Schwibbogen und verschiedenen Krippen.
Während dieser Zusammenarbeit legte Wolfgang Weigel die Meisterprüfung ab und gründete im November 1994 in Jöhstadt die Drechslerei am Schwarzwasser.
Seit 1998 wird er tatkräftig durch seinen Sohn Robert Weigel unterstützt. Gemeinsam fertigt man in dieser Drechslerei außergewöhnliche Produkte in handwerklicher Perfektion.
Um ein hohes Maß an Qualität zu sichern, werden die Produkte in nur kleinen Serien zu gefertigt. Die wesentliche und formbildende Arbeit findet dabei an der Handdrechselbank statt. Somit gleicht kein Stück vollkommen dem anderen. Außerdem findet Brotteig zum Modellieren von Armen und Gesichtern sowie besondere Farben wie im 19. Jahrhundert Verwendung. Diese historischen Farbfassungen schenken diesen Produkten eine unverwechselbare und faszinierende Ausstrahlung.



